Kinostart: 7. Juli 2010 Filmlänge:105 Minuten Genre:Biografie, Musik, Drama Land:Österreich, Deutschland Verleih:Kinowelt Filmverleih Regie:Percy Adlon Buch:Percy Adlon
Im Sommer 1910 sucht Gustav Mahler den Rat von Sigmund Freund. Denn das alternde Musikgenie plagt rasende Eifersucht:
Ein Liebesbrief hat ihn wie ein Schlag getroffen - an ihn adressiert, aber für seine Frau Alma bestimmt.
Der Absender, ein gewisser Walter Gropius, beschreibt darin seine Affäre mit Alma in allen Einzelheiten.
Mahler ist zerstört. Was weiß dieser Jüngling schon von ihm und seiner geliebten Alma, von zwei Menschen,
die die Musik auf ewig verbunden und erfüllt hat? Mahler, der gefeierte Weltstar, bekommt keine vernünftige Note mehr aufs Papier.
Der Besuch bei Freud soll helfen und fördert ganz Erstaunliches zu Tage. Die dramatischen Details einer gewaltigen Liebe.
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Eine Karte der Klänge von Tokio
Kinostart: 5. August 2010 Filmlänge:106 Minuten Genre:Drama Land:Spanien Verleih:Alamode Film Regie:Isabel Coixet Buch:Isabel Coixet
Die Japanerin Ryu (Rinko Kikuchi, „Babel") arbeitet auf dem Fischmarkt von Tokio – und als Auftragskillerin.
Der Spanier David (Sergi López, „Pans Labyrinth") betreibt einen kleinen Weinladen und trauert um seine Geliebte,
die kürzlich Selbstmord begangen hat. Die Wege der beiden kreuzen sich,
weil der Vater der Verstorbenen David für den Suizid seiner Tochter verantwortlich macht und Ryu auf diesen ansetzt.
Als die Killerin ihr Opfer im Weinladen besucht, entspinnt sich ein Flirt, auf den eine Verabredung folgt.
Fortan treffen die beiden sich regelmäßig zum Sex, wobei David von vornherein klarstellt,
dass es ihm nur um Ablenkung von seinem Liebeskummer geht – trotzdem verliebt sich Ryu in ihn...
Als Off-Erzähler installiert Coixet einen alten Japaner (Min Tanaka, „The Hidden Blade"), der an allen Ecken Tokios Geräusche
und Gespräche sammelt. Er überzeugt Ryu davon, ein permanent eingeschaltetes Mikro bei sich zu tragen
(was in Anbetracht ihrer Profession eigentlich recht widersinnig ist) und wird so auditiver Zeuge der Amour Fou
zwischen ihr und David. Die unverbindliche, stets im narrativen Hintergrund agierende Figur des Tonmannes wird so
zu einer Instanz der Selbstreflexion. Der Titel des Films ist nämlich Programm: Coixet nutzt die Tonspur
von „Eine Karte der Klänge von Tokio" als sorgfältig gestaltetes Stilmittel.
Das gilt neben der bemerkenswert guten Musikauswahl ausdrücklich auch für den Sound
– und zwar sowohl für die Hintergrundgeräusche als auch für den Ton im Vordergrund. Der urbane Raum Tokios – etwa der Fischmarkt,
auf dem Ryu arbeitet, oder die belebten Bürgersteige – wirken dadurch plastischer und lebendiger.
In einer Karaoke-Bar lässt Coixet den Protagonisten David ein Lied singen, das ebenfalls auf das komplexe Sounddesign
des Films referiert: „Break the Silence".
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The DOORS – WHEN YOU´RE STRANGE
Kinostart:01. Juli 2010 Filmlänge:86 Minuten Genre:Dokumentation, Musik Land:USA Verleih:Kinowelt Filmverleih Regie:Tom DiCillo Buch:Tom DiCillo
Kaum eine Band hat das Aufbegehren einer jungen Generation so verkörpert wie The Doors. Ihre unverwechselbaren Sounds,
ihr Wille zu bedingungsloser künstlerischer Freiheit, ihr Hang zu den dunklen Seiten der Seele und
Jim Morrisons Exzesse inspirierten Generationen von Jugendlichen: cool, rebellisch, unsterblich.
Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatischen Rock-Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von Ihrer Faszination eingebüßt.
Mit den bisher ungezeigten Kurzfilmen von Morrison und noch nie gesehenem Archivmaterial, das die Doors auf der Bühne,
hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigte, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben.
Erzähler dieser einzigartigen Geschichte der Popkultur ist der Schauspieler Johnny Depp.
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Renn, wenn du kannst
Kinostart: 29. Juli 2010 Filmlänge:116 Minuten Genre:Drama Land:Deutschland Verleih:Zorro Film Regie:Dietrich Brüggemann Buch:Anna Brüggemann, Dietrich Brüggemann
Ben (Robert Gwisdek) sitzt mit einer besonders schweren Querschnittslähmung im Rollstuhl und ist
auf Betreuung angewiesen. Er ist auch ein Zyniker, der den Zivildienstleistenden,
die sich um ihn kümmern, mit bösen Sprüchen das Leben zur Hölle macht.
Und ansonsten geht Ben mit einem behindertengerecht umgebauten Oldtimer auf Touren.
Dann wird ihm der neue Zivi Christian (Jacob Matschenz) zugeteilt. Der gibt Ben von der
ersten Minute an Kontra, was diesem imponiert. Auf dem Weg zu Ben ist Christian mit der
chaotisch-tollpatschigen Annika (Anna Brüggemann) kollidiert. Ben „kennt“ die Cello-Spielerin,
er beobachtet sie seit zwei Jahren jeden Tag von seinem Balkon aus. Durch den „Unfall“ und ein
paar absurde Folgeentwicklungen werden Annika, Ben und Christian dicke Freunde.
Doch die Jungs verlieben sich beide in Annika, die ihrerseits beide auf eine jeweils andere Art
anziehend findet.
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