Asana - hinter diesem Begriff verbergen sich 84 Millionen Haltungen, die - laut Überlieferung - der Hindu-Gott Shiva beherrschte.
Auf diesen Haltungen basiert die moderne Kunst des Yoga, die erst im 20. Jahrhundert durch den indischen Heiler Tirumalai
Krishnamacharya zur heutigen Form entwickelt wurde. Heutzutage ist Yoga fast überall bekannt und wird vielerorts mit zunehmender
Anhängerschaft praktiziert, wodurch die westliche Welt mit fernöstlichen Denkweisen in Berührung kommt. Der Regisseur Jan Schmidt-Garre
geht den Ursprüngen dieser indischen Lehre auf den Grund und besucht die Erfinder des modernen Yoga, dessen Schwerpunkt in der
praktischen Ausübung liegt. Gezeigt werden neben Aufnahmen aus Indien, fernab jeglicher Vorurteilsvorstellungen, auch historische
Aufnahmen der Urväter dieser Lehre. Hier mehr...
Der spanische Regisseur Sebastián (Gael Garcia Bernal) und sein Produzent Costa (Luis Tosar) wollen einen Film drehen,
der den Mythos Christoph Columbus zerstreuen und die wahren Beweggründe seiner Seereisen zeigen soll: die Gier nach Gold
und die Jagd auf Sklaven. Aufgrund der geringen Kosten und zahllosen Amatuerschauspieler haben sie Bolivien als Drehort
gewählt, doch die politischen und zivilen Unruhen machen ihnen zunehmend zu schaffen. Die gesamten Wasservorräte der Stadt
wurden nämlich an internationale Konzerne verkauft und so bricht der bolivianische Wasserkrieg aus. Bald sind Sebastian,
Costa und ihr Team mittendrin, denn der Hauptdarsteller ihres Filmes ist einer der führenden Aktivisten im Kampf ums Wasser. Hier mehr...
Professor Doktor Faust (Johannes Zeiler) sucht beim Sezieren einer Leiche vergeblich nach der Seele im Körper.
Der Universalgelehrte muss feststellen, dass die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, von denen er in seiner
Jugend geschwärmt hat, keine ausreichenden Angaben beinhalten, wie die Welt oder das Leben wirklich ist. Daraufhin
sucht der Doktor in seinem ewigen Streben nach Wissen ein philosophisches Gespräch mit einem Pfandleiher (Anton Adasinskiy).
So staunt Faust nicht schlecht, als er bemerkt, dass der eigentlich unattraktive Mann auf Frauen eine unwiderstehliche
Anziehungskraft ausübt und auch sonst über besondere Eigenschaften zu verfügen scheint. Auch Faust ist nicht frei von
den Fängen der Liebe. So begehrt der vielseitig Gelehrte die junge Margarete (Isolda Dychauk). Doch das Liebesglück
droht zu zerbrechen, als Faust während eines Streits in einem Weinkeller zwischen einem jungen Soldaten und dem Pfandleiher
durch ein Missgeschick den Soldaten tötet. Dieser entpuppte sich als der Bruder von Margarete. Daraufhin schließt der Doktor
einen verhängnisvollen Pakt mit dem Pfandleiher: Wenn dieser ihm zu einer einzigen Nacht mit Margarete verhilft, soll er dafür
seine Seele erhalten. Hier mehr...